Wir über uns

attac Köln – Arbeitskreis Bildung & Erziehung

kurz:

AK:BE

 

 

 

 

Nächste Treffen und Kontakt

Nach den Herbstferien

28. Oktober 2020

11. November 2020

25. November 2020                  

jeweils um 20 Uhr

in Raum 5 im Steigeturm

der Alten Feuerwache,

Melchiorstraße 3

Hinweis: Wir treffen uns bis auf Weiteres zu den Bedingungen des aktuellen Corona-Schutzkonzeptes der Alten Feuerwache Köln oder virtuell.

Näheres über Kontakt:

Oswald Pannes – OswaldPannes@gmx.de

Dr. Jürgen Münch – jmuenchkoeln@t-online.de

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Aktuelles Arbeitsthema:

Digital first – Denken second?

Zu Politik, Ökonomie und Zielen der Digitalisierung im Bildungswesen

Weitere Leseempfehlung: Welche Bildung wollen wir unter den Bedingungen von Digitalisierung und Pandemie?

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Grundsätzliche Informationen:

Der attac-Arbeitskreis

Bildung & Erziehung     

AK:BE

  • ist einer der lokalen Arbeitskreise bei attac Köln,
  • arbeitet seit über 10 Jahren für eine allgemeine, allen zugängliche, chancengleiche und von Selbstbestimmung, demokratischer Teilhabe und Solidarität getragene und dazu befähigende Bildung,
  • vertritt die Position, dass erfolgversprechende bildungspolitische Analysen und Veränderungsstrategien eine Berücksichtigung von Kategorien wie Interesse, (Un-)Gleichheit und Kapital(macht) bedürfen, denn „Bildungsfragen sind Machtfragen“,
  • mobilisiert gegen die massive Unterfinanzierung, Privatisierung und Entdemokratisierung und Enteignung der öffentlichen Bildungseinrichtungen durch die neoliberale Umverteilungs-politik
  • wie sie sich in der „unternehmerischen“ Hochschule zeigt, die nicht mehr vorrangig der Unabhängigkeit und Qualität von Forschung und Lehre, gesellschaftlicher Verantwortung und Gemeinwohlorientierung verpflichtet ist, sondern einer ökonomischen und wettbewerbsbezogenen Logik – bei Entmachtung universitärer Mitbestimmungsorgane und Prekarisierung der Beschäftigungsverhältnisse,
  • übt offensiv Kritik an der sozialen Schieflage, am zunehmenden   Leistungsdruck sowie an vielfältig wirkenden und mit „Begabungs“mythen verschleierten Selektionsmechanismen des Erziehungs- und Bildungssystems in Deutschland,
  • fordert, die bereits 2009 von Bundesrat und Bundestag rechtswirksam ratifizierte UN- Behindertenrechtskonvention umzusetzen und die organisatorische, pädagogische und finanzielle Transformation des Bildungswesens in ein inklusives  Bildungssystem nicht länger zu verweigern
  • mit einer Schule für alle – und damit die Abkehr von der Mehrgliedrigkeit des Bildungssystems mit gymnasialen Bildungsprivilegien und ausgrenzenden und benachteiligenden  Förderschulen
  • hat zusammen mit mehreren Kölner Organisationen die „Initiative: Mehr Gesamtschulen in Köln“, kurz: i:mgik, gegründet und mischt sich dort ein in die gymnasiumslastige Kölner Schulentwicklungspolitik,
  • bietet eine Plattform für die Artikulation und Zusammenarbeit von Initiativen und Einzelpersonen,
  • strebt regional und bundesweit eine Vernetzung bildungspolitisch engagierter Gruppen und Initiativen an,
  • diskutiert und dokumentiert die aktuelle bildungspolitische Entwicklung und gibt dazu seit 2008 regelmäßig den informativen und engagierten AK:BE-Rundbrief heraus,
  • denn für eine politisch weiterführende Einschätzung der neoliberalen Bildungspolitik ist es unerlässlich, sich die auch historisch-gesellschaftliche Dimension bzw. die Zielsetzung des Neoliberalismus vor Augen zu führen: Arbeitet er doch mit  aggressiver Konsequenz daran, „die Aufklärung, und auch den Reformismus als eine ihrer bescheidenen Äußerungen, aus der Welt zu schaffen – nicht nur materiell, sondern auch als Idee. … Dieser Verlust des historischen Gedächtnisses der Gesellschaft muss verhindert werden. Es ist wichtig, sich (wieder) der Geschichte zu bemächtigen und auch der Theorie, die sie hervorgebracht hat.“ (Herbert Schui / Stephanie Blankenburg. Neoliberalismus: Theorie, Gegner, Praxis. Hamburg 2002, S. 10).

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Bisherige Projekte, Aktionen und Veranstaltungen

Auswahl

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Die

i:mgik

also die

Initiative : Mehr Gesamtschulen in Köln,

eine „Tochter“ des AK:BE und des AK Jugend und Schule der Kölner Linken,

arbeitet immer noch intensivst an den Bemühungen,

der Bewegungsarmut der Schulverwaltung der Stadt Köln zum Trotz

die Einrichtung weiterer nach wie vor fehlenden Gesamtschulen für die

Stadt zu erreichen.

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